

Bei Ihnen kündigt sich Nachwuchs an? Um ein Babyzimmer einzurichten, brauchen Sie nicht viel. Ein paar Möbel fürs neue Kinderzimmer reichen. Wir sagen Ihnen, welche das sind.
Mit dem Eltern werden beginnt ein aufregendes neues Leben für Sie. Um Ihrem Baby ein heimeliges Nest in Hilchenbach, Hüsten oder Halver zu schaffen, müssen Sie anfangs noch nicht viele Dinge anschaffen. Zunächst reicht dem neuen Erdenbürger Bettchen und Wickelkommode. Wollen Sie das Babyzimmer weitsichtig einrichten, kaufen Sie besser ausbaufähige Möbel. Die kann Ihr Nachwuchs noch im Kinderzimmer nutzen. Mit diesen fünf Dingen sind Sie als frische Eltern gut beraten.
1. Babybett, Stubenwagen oder Babybay
Unverzichtbar ist für Ihr Baby ein Bett, das ihm Nestwärme gibt. Mit einer Wiege bieten Sie ihm ein vertrautes Gefühl, das es schon aus dem Mutterleib kennt. Das kann auch ein Hängebettchen übernehmen. Am friedlichsten schläft Ihr Neugeborenes in der Nähe seiner Mutter. Dafür eignet sich ein Anstellbett oder auch Babybay, das Sie einfach ans Elternbett anbringen.
Auch im klassischen Stubenwagen haben Sie Ihr Kind immer bei Ihnen. Im Moseskörbchen können Sie es sogar herumtragen, mit zu den Großeltern oder auf Reisen mitnehmen. Etliche Hersteller dieser Babykörbchen fertigen auch Gestelle dafür, die den Moseskorb zur Wiege umfunktionieren.
Diese kleinen Erstlingsbetten werden allerdings nach drei, vier Monaten zu knapp. Am besten leihen Sie sich das erste Bett für Ihren Säugling, kaufen es gebraucht oder schauen einmal auf Mutterns Dachboden, ob Ihr Stubenwagen dort noch steht und vielleicht nur etwas aufgearbeitet werden muss.
Eine Alternative sind erweiterbare Gitterbettchen, in denen schon Neugeborene liegen dürfen. Übrigens: Statt unter einer Decke, schläft Ihr Baby sicherer in einem Schlafsack.
2. Wickelplatz – mit oder ohne Kommode
Ebenfalls ein Muss ist eine Gelegenheit, um Ihrem Baby die Windeln zu wechseln. Diese darf nicht zu klein sein, schließlich wächst Ihr Winzling rasant. Der Klassiker ist eine Wickelkommode. Hier können Sie auch gleich Windeln, Waschlappen, Strampler und mehr aufbewahren.
Allerdings nimmt so ein Trümmer ordentlich Platz im Kinderzimmer ein. Alternativ können Sie eine vorhandene Kommode oder einen Tisch mit einem Wickelaufsatz ausstatten. Mindestens 85 Zentimeter Höhe empfehlen sich, damit Sie keinen krummen Rücken bekommen.
Eine stabile Wickelmatratze reicht übrigens auch. Damit sind Sie auch deutlich flexibler und können Ihr Baby wickeln, wo Sie wollen und Platz haben – auf der Waschmaschine, dem Küchentisch, im Bett oder auf dem Fußboden. Zudem können Sie diese überall hin mitnehmen. Als weiches Darüber haben sich Moltontücher bewährt. Die flauschigen Tücher dürfen sogar in die Kochwäsche.
Für die dreckigen Windeln benötigen Sie keinen High-Tech-Windeleimer, ein einfacher Tretmülleimer genügt.
3. Anfangs reicht ein wenig Stauraum
Ein Regalboard über dem Wickelplatz ist praktisch, damit Sie alles zum Windeln wechseln sofort zur Hand haben. Für Babys Garderobe reicht ein kleiner Schrank oder eine Kommode.
Wenn Sie jetzt Modulmöbel oder erweiterbare Systemschränke kaufen, können Sie diese später noch im Kinderzimmer nutzen. Schließlich wandelt sich der Kleiderschrank im Laufe einer Kindheit: Erstlingswäsche falten Sie und bewahren Sie in Schubladen oder Fächern auf. Eine Stange für Kleiderbügel brauchen Sie erst später.
Ist Ihr Kind größer, kann es für Spielsachen nie genug Stauraum geben.
4. Hochstuhl für den ersten Brei
Er gehört zwar nicht ins Kinderzimmer, zählt aber mit zu den wichtigsten Babymöbeln – der Hochstuhl. Der bewährt sich schon bevor Sie Ihr Baby abgestillt haben. Schließlich lässt der erste Brei nicht lange auf sich warten. Einige Hersteller bieten für ihren Kinderhochstuhl einen Neugeborenenaufsatz, in dem Sie Ihren Sprössling bequem füttern können.
Auch hier gibt es wie bei den Gitterbetten mitwachsende Modelle, auf denen Ihr Nachwuchs sogar noch im Schulalter komfortabel sitzt. Zu den bekanntesten gehört der Treppenhochstuhl, so genannt nach seiner Form. Bei ihm können Sie sowohl die Sitzfläche, als auch die Fußstütze unabhängig voneinander in der Höhe verstellen.
5. Ein behütendes Nest schaffen
Das Wichtigste aber ist für den neuen Erdenbürger die Liebe von Mama und Papa, Ihre Zuwendung, Zärtlichkeit und Nähe. Allein durch Blickkontakt, liebe Worte und Umhertragen können Sie Ihren Schreihals sanft stimmen. Ihr Baby entwickelt Zuneigung zu denen, die es halten, wenn es weint. Zu denen, die es füttern, wenn es hungrig ist.
Bereiten Sie ihm ein liebevolles Nest. Das muss kein perfekt durchgestyltes Babyzimmer wie aus dem Katalog sein. Im Gegenteil, kaufen Sie lieber gebrauchte Möbel und Kleider. Da können Sie sicher sein, dass diese keine Schadstoffe mehr ausdünsten. Deshalb verzichten Sie auch besser darauf, in der Schwangerschaft das Kinderzimmer zu renovieren.
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