Schädlinge im Garten

Schädlinge im Garten
Marienkäfer sitzt auf einer blauen Blume
© GettyImages/ Jacky Parker Photography

Schädlinge im Garten: Tipps für eine natürliche Bekämpfung

Schädlinge im Garten: Die wenigsten Gartenbesitzer im Siegerland, Sauerland oder Märkischen Kreis mögen Schnecken, Maden oder Wühlmäuse. Die Natur hat aber auch ohne Pestizide genügend Tricks auf Lager, um Schädlinge zu bekämpfen.

Pralle Äpfel, knackige Möhren und feinster Salat in einem Meer von bunten Blüten: So wünscht sich der Hobbygärtner in Netphen, Lennestadt oder Meinerzhagen sein grünes Paradies. Doch die Realität sieht oft anders aus. Schädlinge im Garten, die angefressene Blätter, kahle Triebe und welke Knospen hinterlassen oder Obst zerfressen, treiben Gartenbesitzer zur Verzweiflung.

In einem naturnahen Garten halten sich Nützlinge und Schädlinge normalerweise das Gleichgewicht. Aber ab und zu gerät etwas in Schieflage, etwa durch zu milde Winter, lange Trocken- oder Regenperioden. Mal stürzen sich Scharen von Blattläusen auf Rosenknospen, mal fressen sich Maden durch die Früchte am Obstbaum.

Im Untergrund zernagen Wühlmäuse, Raupen und Würmer die Wurzeln von Pflanzen und bringen diese im schlimmsten Fall zum Absterben. Besonders lästig sind durch Billig-Importpflanzen eingeschleppte Schädlinge wie der Buchsbaumzünsler, die kaum natürlich Fressfeinde in hiesigen Regionen haben.

Die häufigsten Pflanzenschäden

Ein wichtiger Schritt, um ungebetenen Besuchern den Aufenthalt im Garten zu vermiesen, ist, sie frühzeitig zu erkennen:

  • Die Raupen des Buchsbaumzünslers finden sich zu Beginn des Befalls gut versteckt tief im Inneren des Strauchs.
  • Je früher Blattläuse von jungen Knospen entfernt werden, desto geringer breiten sie sich aus.
  • Die feinen Gespinste der Gespinstmotte in Obstbäumen sollten konsequent herausgeschnitten und über den Hausmüll entsorgt werden.
  • Auffällig angefressene Blätter sind typische Anzeichen für den gefürchteten Dickmaulrüssler.
  • Fraßspuren der Larven von Gemüsefliegen oder Wintermotten setzen Blättern und jungem Gemüse stark zu.
  • Beim Umgraben der Beete lassen sich die kleinen Eigelege von Schnecken entfernen.

Nachteile von Pestiziden gegen Schädlinge

Die Verlockung, mit der Giftspritze Schnecken, Maden und Wühlmäuse möglichst schnell auszurotten, ist groß. Aber Hände weg von der chemischen Keule! Nicht nur in der kommerziellen Landwirtschaft, auch im heimischen Garten hat der übermäßige Einsatz von Insektiziden und Pestiziden drastische Folgen.

Chemikalien führen dazu, dass wichtige Bestäuber wie Bienen und Hummeln aussterben, außerdem rotten viele Pflanzenschutzmittel neben unerwünschten Krabbeltieren auch nützliche Kleinstlebewesen aus.

Die Folge: Vögel, Igel und Lurche, die sich und ihre Brut von Insekten und deren Larven ernähren, finden nicht mehr genug Nahrung. Zudem können sich die Inhaltsstoffe von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln im angepflanzten Obst und Gemüse ablagern.

Oft lässt sich mit wenig Aufwand auf natürliche Weise Abhilfe schaffen. In naturnahen Gärten – die übrigens auch weniger Arbeit machen – leben Tiere, die Schädlinge zum Fressen gern haben. Sie helfen auf ganz natürliche Art und Weise bei der Schädlingsbekämpfung.

Immer mehr Gartenbesitzer im Sauerland, Siegerland und Märkischen Kreis setzen deshalb bewusst auf naturnahe Methoden statt auf chemische Pflanzenschutzmittel.

Natürliche Schädlingsbekämpfung: 10 Nützlinge

Nicht alles, was da im und ums Beet kreucht und fleucht, ist schädlich. Viele Insekten und kleine Tiere haben den unerwünschten Besuch auf und unter der Erde zum Fressen gerne. „Wo sich viele Nützlinge vom Marienkäfer bis zur Erdkröte wohlfühlen, können weniger beliebte Gartenbewohner nur schwer die Oberhand gewinnen“, rät auch der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.

1. Florfliege gegen Blattläuse

Florfliegen bekämpfen die lästigen Blattläuse.

2. Kröte gegen Schädlinge

Kröten verspeisen Würmer, Maden und Raupen.

3. Igel gegen Insekten

Igel sind im Morgengrauen im Garten unterwegs auf Nahrungssuche – sie sind leidenschaftliche Insektenfresser.

4. Blindschleiche gegen Schädlinge

Blindschleichen sind keine Schlangen, sondern Echsen ohne Beine. Sie essen am liebsten Schnecken, Würmer und Insekten.

5. Marienkäfer gegen Blattläuse

Ein Marienkäfer frisst täglich 100 bis 150 Pflanzen saugende Blattläuse. Auch seine Larven sind sehr gefrässig. Jede einzelne frisst in den drei Wochen bis zu ihrer Verpuppung bis zu 600 Blattläuse.

Die Nachkommen eines einzigen Marienkäfers können so während des Sommers an die 100.000 Läuse vertilgen.

6. Ohrwurm gegen Schädlinge

Auch der Ohrwurm isst gerne Blattläuse. Als Allesfresser vernichtet er aber auch andere Schädlinge.

7. Schlupfwespe gegen Motten

Anders als ihre Verwandte, die Wespe, sticht die Schlupfwespe nicht. Und noch dazu frisst sie am liebsten Läuse, Käfer und vor allem Motten.

8. Spinnen gegen Insekten

Von wegen „Igitt“! Spinnen machen in ihren Netzen Jagd nach geflügelten Schädlingen.

9. Spitzmaus gegen Kriechtiere

Während Wühlmäuse im Garten eher unerwünscht sind, ist die Spitzmaus nützlich. Sie füllt sich den Magen mit lästigen Kriechtieren.

10. Weinbergschnecke gegen Schädlinge

Schnecken mit Gehäuse sind harmlos. Die Weinbergschnecke frisst sogar die Gelege ihrer nackten Verwandtschaft.

Grundsätzlich gilt: „Gärtnern ist immer eine Arbeit in der Natur und mit der Natur“, sagt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. „Die volle Kontrolle über das, was wächst, hat auch der beste Gärtner nicht. Im Zweifel hilft nur ausprobieren, beobachten, nachjustieren und nicht zu sehr ärgern.“

Ob im großen Garten in Arnsberg oder im kleinen Beet in Hilchenbach – wer Nützlingen einen Lebensraum bietet, schafft die besten Voraussetzungen für eine natürliche Schädlingsbekämpfung.

Abwehr und Bekämpfung der wichtigsten Schädlinge

Was lässt sich gegen Blattläuse, Nacktschnecken, Wühlmäuse, Raupen und Larven, Erdflöhe sowie den Buchsbaumzünsler tun? Hier finden Sie Tipps, wie Sie die häufigsten Schädlinge mit natürlichen Mitteln aus Ihrem Garten vertreiben können.

Blattläuse

Kaum zu übersehen sind im Frühjahr die ersten Blattläuse und ihre Hinterlassenschaften. In manchen Jahren treten sie gleich massenhaft auf. Die kleinen schwarz oder hellgrün gefärbten Feinschmecker saugen den Saft aus jungen Knospen und Trieben von Blumen, Gehölzen, Obst oder Gemüse und lassen sie verwelken.

Abwehr: Marienkäfer, Flor- und Schwebfliegen, Schlupfwespen und deren Larven vertilgen die Läuse gleich in Scharen, darunter auch Schildläuse, die Pflanzen wie Oleander und Lorbeer befallen. Manchmal hilft auch schon eine kräftige Dusche gegen die Käfer. Einzelne Läuse, bevor sie sich zu sehr vermehren, mit einem starken Wasserstrahl von der Pflanze abwaschen oder einfach mit den Fingern abstreifen.

Helfer der Blattläuse sind häufig Ameisen. Sie sind zwar nicht direkt schädlich, pflegen und schützen ihre „Haustiere“ jedoch wegen deren süßer Ausscheidungen. Da Ameisen gleichzeitig Pflanzenreste und tote Tiere beseitigen, erfüllen sie dennoch eine wichtige Aufgabe im Garten. Deshalb sollten Sie sie nicht töten, sondern möglichst umsiedeln. Graben Sie den Bau vorsichtig mit einer Schaufel aus und setzen Sie ihn an einem geeigneten Ort wieder ab.

Tipp: Duftende Kräuter wie Lavendel, Thymian oder Bohnenkraut zwischen Rosen, Bohnen und Apfelbäumen gepflanzt, halten Blattläuse häufig fern. Haben sich die Schädlinge dennoch stark ausgebreitet, können Sie die Pflanzen mit einem Tee aus Rainfarn, Wermut oder Rhabarberblättern besprühen. Auch ein Sud aus Schmierseife kann helfen.

Nacktschnecken

Nacktschnecken sind der Albtraum jedes Gärtners. Kaum zeigen sich an Kräutern, Salat und Gemüse die ersten Triebe, machen sich ihre verfressenen Liebhaber in der Nacht auf den Weg. Am nächsten Morgen bietet sich ein trauriges Bild im Beet: eine Spur von Schneckenschleim, die zu den bis auf die Stängel abnagten Jungpflanzen führt.

Abwehr: Einen besonders großen Appetit auf Nacktschnecken haben Maulwürfe, Spitzmäuse, Igel, Kröten und Blindschleichen. Auch vielen Vögeln wie Rotkehlen, Meisen, Amseln und Buchfinken dienen die Weichtiere als Nahrung.

Wen Maulwurfshügel im Rasen stören, einfach die Erde abtragen und in den Balkonkasten geben. Ein toller Dünger!

Tausendfüßler und Weinbergschnecken fressen gern die Schneckengelege. Die kleinen Gehäuseschnecken richten übrigens kaum Schaden an. Sie können getrost im Garten toleriert werden.

Tipp: Streuen Sie einen schmalen Streifen aus Tannennadeln, Eier- oder Nussschalen rund um empfindliche Beete. Nacktschnecken meiden diesen Untergrund meist. Außerdem empfiehlt es sich, früh morgens statt abends zu gießen. Feuchte Erde lockt die nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit an. Ist Regen angekündigt, können Sie am Abend Kartonstücke oder Holzbretter auslegen. Darunter sammeln sich die Schnecken über Nacht und lassen sich am nächsten Morgen leicht absammeln.

Wühlmäuse

Die größten Schäden im Garten hinterlässt die Wühlmaus. Das 12 bis 20 Zentimeter große Tier frisst die Wurzeln von Gemüsepflanzen und Obstgewächsen, Sträuchern sowie Stauden. Auch die Zwiebeln vieler Blumensorten sind für den Erdbewohner ein Leckerbissen. Die Pflanzen sterben ab.

Abwehr: Der kleine Nager ist zum Leidwesen vieler Gartenbesitzer nur schwer zu vertreiben. Seine weit verzweigten Gänge ziehen sich durch den gesamten Garten und selbst junge Obstbäume können dadurch erheblich geschädigt werden.

Knoblauch, Kaiserkronen, Schwarze Johannisbeeren, Narzissen, Fischköpfe oder Thuja sollen Wühlmäuse aufgrund ihres Geruchs vertreiben. Manche Hobbygärtner schwören außerdem auf Holunderjauche oder menschliche Haare.

Doch all diese Hausmittel helfen nach Einschätzung des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde nur wenig. „Hausmittel wie Knoblauch, dessen Geruch die Tiere angeblich vertreibt, sind leider wirkungslos“, sagt BDG-Fachberater Thomas Wagner. „Nur weil Menschen starken Knoblauchgeruch unangenehm finden, geht es der Wühlmaus nicht genauso. Sie frisst sogar bevorzugt Porree und Zwiebeln von Zierlaucharten – alle eng mit dem Knoblauch verwandt.“

Auch Klappermühlen, Vibrationsgeräte oder Ultraschallgeräte seien langfristig wirkungslos. Der Bundesverband empfiehlt stattdessen Pflanzkörbe aus Draht.

Die Maschen sollten nicht größer als 15 Millimeter sein. Wer die Körbe selbst baut, sollte darauf achten, dass alle Seiten sicher miteinander verbunden sind.

Tipp: Die wirksamste natürliche Methode gegen Wühlmäuse ist nach wie vor ihr größter natürlicher Feind: die Katze. Wo ein Stubentiger regelmäßig auf Beutezug geht, verschwinden Wühlmäuse häufig innerhalb weniger Monate.

Larven und Raupen

Finden sich winzige Löcher oder Fraßkanäle an Knollen, Zwiebeln, Erbsenschoten und Wurzeln, sind die Täter oft unter der Erde zu finden. Larven und Raupen von Dickmaulrüsselkäfern, Maulwurfsgrillen, Nachtfaltern, Schnellkäfer, Lauchmotte oder Möhrenfliege waren hier am Werk.

Abwehr: Die Larven und Raupen haben zahlreiche natürliche Fressfeinde wie Igel, Spitzmäuse, Amseln, Laufkäfer, Schlupfwespen, Maulwürfe oder Ohrwürmer.

Regelmäßiges Harken der Beete stört die Larven und vertreibt sie aus dem Boden. Auch ein Rundgang durch den Garten in den Abendstunden lohnt sich. Mit einer Taschenlampe lassen sich nachtaktive Raupen und andere Schädlinge gut entdecken und absammeln. Eine Behandlung der Pflanzen und des umliegenden Bodens mit Rainfarn- oder Wermuttee kann ebenfalls abschreckend wirken. Schädliche Wurzelälchen oder die Larven des Dickmaulrüsslers lassen sich außerdem mit Nematoden bekämpfen. Diese nützlichen Fadenwürmer sind im Fachhandel erhältlich und werden im Frühjahr sowie im Herbst über das Gießwasser im Garten sowie in Balkon- und Terrassenkästen ausgebracht.

Tipp: Pflanzen Sie intensiv duftende Ringelblumen oder Tagetes zwischen Gemüsepflanzen. Ihr Geruch wirkt auf viele Schädlinge abschreckend. Auch Mischkulturen mit Tomaten, Sellerie oder Zwiebeln zwischen Möhren können helfen. Ist das Gemüse bereits befallen, sollten Sie die Erde rund um die Pflanze vorsichtig aufgraben und die Larven absammeln.

Erdflöhe

Wenn im Frühling grüne Blätter von Kohl, Radieschen, Rettich und Kapuzinerkresse mit einem Lochmuster perforiert wurden, haben Erdflöhe ihr Markenzeichen hinterlassen. Die winzigen schwarzen oder grünlich schimmernden Käfer springen in hohem Bogen statt auf Hund und Katze von einer Pflanze zur anderen.

Abwehr: Laufkäfer, Spitzmäuse, Igel und Kröten jagen die winzigen Käfer. Spinat oder Salat zwischen die gefährdeten Gemüse gesetzt hält die Ausbreitung der Insekten in Schach. Die Beete regelmäßig harken, gießen und mulchen.

Tipp: Gießen Sie Ihre Pflanzen mit Brennnesseljauche oder einem Tee aus Wermut beziehungsweise Rainfarn. Zusätzlich kann das Bestäuben mit Gesteinsmehl oder Algenkalk die Käfer fernhalten.

Buchsbaumzünsler

In den vergangenen Jahren hat sich der Buchsbaumzünsler besonders im Süden Deutschlands stark ausgebreitet. Die gelb-grün-schwarz gestreiften Raupen des kleinen Falters fressen nicht nur die Blätter des Buchsbaums, sondern schädigen zusätzlich dessen Rinde. In vielen Fällen stirbt der Strauch dadurch vollständig ab.

Den Schädling erfolgreich zu bekämpfen, erfordert Geduld und Konsequenz.

Abwehr: Natürliche Feinde besitzt der Buchsbaumzünsler hierzulande kaum. Deshalb bleibt meist nur, befallene Pflanzen regelmäßig gründlich von innen nach außen nach den typischen Gespinsten abzusuchen.

Entfernen Sie Raupen und Gespinste sorgfältig und entsorgen Sie diese im Hausmüll. Stark befallene Buchsbäume sollten entfernt und ersetzt werden.

Tipp: Achten Sie bereits beim Kauf auf möglichst widerstandsfähige oder resistente Buchsbaumsorten.

7 Tipps für die natürliche Schädlingsbekämpfung

Wer seinen Garten naturnah gestaltet, hat meist weniger Arbeit und gleichzeitig weniger Probleme mit Schädlingen.

Mit diesen sieben Tipps gelingt die natürliche Schädlingsbekämpfung besonders gut:

1. Dichte Hecken, Sträucher und spezielle Nistkästen bieten Vögeln und Fledermäusen ideale Rückzugsorte. Die fleißigen Helfer vertilgen als Gegenleistung große Mengen an Insekten und Larven.

2. Ein wenig Unordnung ist ausdrücklich erlaubt. Häufen Sie im Herbst Laub sowie Pflanzenreste in einer ruhigen Gartenecke auf. Sie dienen Igeln, Lurchen, Ohrwürmern, Marienkäfern, Spinnen und vielen weiteren Nützlingen als Winterquartier.

Ein selbst gebautes Insektenhotel bietet zusätzlich wertvollen Lebensraum.

3. Schneiden Sie Samen- und Beerenstände von Stauden und Gräsern erst im Frühjahr zurück. Sie dienen Vögeln im Winter als wichtige Nahrungsquelle. Während der Brutzeit füttern diese ihre Jungen wiederum mit Raupen, Schnecken und anderen Schädlingen.

4. Gesunde Pflanzen an einem geeigneten Standort werden deutlich seltener von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Kompost, Mulch und Gründüngung stärken Obst, Gemüse und Blumen auf natürliche Weise.

5. Harken Sie abgeerntete Beete im Herbst sorgfältig glatt. Schnecken überwintern bevorzugt in Hohlräumen und legen dort ihre Eier ab. Nach dem ersten Frost lohnt sich das Umgraben der Beete, da die Tiere dann schlechter geeignete Verstecke finden.

6. Das Bestäuben mit Gesteinsmehl oder Algenkalk fördert nicht nur das Pflanzenwachstum, sondern hält viele Schädlinge zumindest bis zum nächsten Regenschauer fern.

7. Verteufeln Sie Brennnesseln nicht. Aus ihren Blättern lassen sich Jauchen oder Tees herstellen, die sowohl als Dünger als auch als natürliches Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden können.

Fazit: Natürliche Schädlingsbekämpfung schützt Garten und Umwelt

Nicht jeder Schädling muss sofort mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Häufig reicht es bereits aus, das natürliche Gleichgewicht im Garten zu fördern und Nützlingen geeignete Lebensräume zu bieten. Mit einfachen Hausmitteln, einer naturnahen Gartengestaltung und etwas Geduld lassen sich viele Schädlinge wirksam und umweltschonend in Schach halten.

Ob in einem großen Garten im Sauerland, einem Reihenhausgarten im Siegerland oder einem kleinen Grundstück im Märkischen Kreis – natürliche Schädlingsbekämpfung trägt dazu bei, Pflanzen gesund zu erhalten und gleichzeitig die Artenvielfalt in unserer Region zu fördern.

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